U bahn Musterschule

Construction of the B line began on June 28, 1966, exactly three years after the first line. After a ceremony and a laying of the foundation stone in the underground station Miquel- / Adickesallee, where 1963 the first Rammschlag took place, the participants, including Lord Mayor Brundert, Möller Department of Transport and Minister President Zinn went to Friedberger Tor, where, accompanied by speeches, the Straßenbahnerkapelle and Freibier the ceremonial start of construction of the B stretch took place. Aber: als ursprüngliches Straßenbahn-Fahrzeug sind sie nur 2,35 Meter breit, die 1968 zum Beginn des U-Bahnzeitalters in Frankfurt eingesetzten Bahnen des Typs „U2“ dagegen 2,65 Meter. Das heißt: Bei einem Einsatz der „P“-Wagen auf unterirdischen Abschnitten hätte es zwischen Fahrzeug und Bahnsteigkante einen mehrere Zentimeter großen – und tiefen – Spalt gegeben. Die Wagen erhielten deshalb zu Betriebsaufnahme im Januar ’98 ihren markanten Türvorbau mit den rotweißen Sicherheitsmarkierungen, unzimperlich als „Blumenkübel“ bezeichnet. Die Geburtsstunde der Bezeichnung „PtB“. Die Lage dieser Neubauten bringen für das Nordend Veränderungen mit sich: So wird schon während der Bauarbeiten die Einbahnstraßenregelung im Bereich Hebelstraße – Eiserne Hand – Weberstraße dauerhaft umgekehrt; eine Zu- oder Ausfahrt von bzw. in die Eckenheimer Landstraße ist dann nicht möglich. Vielleicht noch ein kleiner Nachtrag zur U5-Historie: Anfänglich fuhr die U5 schonmal bis Hauptbahnhof. Dies änderte sich mit der Eröffnung der Linie U4, da diese Wagen (U3) breiter waren als die PT und somit nicht am gleichen Bahnsteig halten konnten.

Die U5 fuhr dann jahrelang nur bis Konstablerwache und vom gleichen Bahnsteig wieder zurück Richtung Preungesheim. Mit der Verlängerung der U4 zur Messe und Bockenheimer Warte wurde die U5 wieder bis Hauptbahnhof verlängert. Dazu musten an den PT-Wagen die sogenannten Blumenkübel montiert werden. Dies war eine logistische Herausforderung für die Stadbahnzentralwerkstatt. Erst wurden die Blumenkübel nur auf einer Seite montiert. Die Bahnen fuhren weiterhin nur bis Konstablerwache mit den Blumenkübeln in Fahrtrichtung rechts. Als sämtliche Wagen einseitig umgebaut waren wurde über Nacht die Bahnsteigkannte an der Konstabler Wache abgebaut und sämtliche Wagen in Eckenheim gedreht, sodass sie mit den Blumenkübeln in Fahrtrichtung links fuhren. Nach und nach wurden die PT Wagen wieder umgebaut. Diesmal wurden die fehlenden Blumenkübel auf der anderen Seite ergänzt. Erst als dieser Umbau beendet war konnten die PT (dann PTb) wieder bis Hauptbahnhof fahren.

Viele Worte, aber ich denke so war damals der Ablauf. Grundsätzlich können beim Befahren von Stahlschienen durch Stahlräder – insbesondere in Kurven – Geräusche entstehen. Die Geräuschentwicklung an der Station „Musterschule“ war nach Mitteilung der VGF aber nicht vorhersehbar, da nicht jede Bahn in jeder Kurve oder jedem Bogen Geräusche verursacht. Da das nachträgliche Schleifen der Schienen nicht zu einer Verbesserung geführt habe, habe man entschieden, die eingesetzten Stadtbahnfahrzeuge mit den Radschallabsorbern auszustatten. Im Straßenbahnbetrieb sind die Radschallabsorber bei der VGF schon Standard. Damit werden seit Jahren gute Ergebnisse erzielt.

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